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Fami­li­en­bett von ROOM IN A BOX + Wis­sens­wertes über Baby/- und Klein­kind­schlaf

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Wir schlafen im Fami­li­en­bett (ROOM IN A BOX). Etwas, was in der Zwi­schen­zeit weit ver­breitet ist und von vielen Fami­lien, Eltern prak­ti­ziert wird. Bei uns ent­wi­ckelte sich das mehr oder weniger ein­fach daraus, dass sowohl mein Freund als auch ich – wir beide Men­schen sind, die Nähe der Distanz bevor­zugen. Wir genießen das nächt­liche Bei­sam­men­sein und fühlen uns ein­fach wohl damit den Tag zusammen zu beenden und am Morgen gemeinsam zu starten. Den Anderen spüren können, sich nicht alleine fühlen ist ein­fach etwas Schönes, da stimmen mir sicher viele Paare zu. Doch geht es um unsere Kin­dern, dann haben wer­dende Eltern, wie auch die­je­nigen, die bereits mit einem Kind gesegnet wurden, häufig den Anspruch, dass das Kind im eigenen Zimmer schläft. Klar, ich dachte das auch bevor ich Mama wurde. Doch dann stellte ich mir fol­gende Frage:

Was ich selbst haben möchte, um mich wohl und behütet zu fühlen, das will ich meinem Kind ver­wehren. Warum?

Aller Anfang: Das Git­ter­bett

Bereits vor der Geburt von Luis war es mir ein großes Anliegen, dass Luis sein eigenes Zimmer haben wird, inklu­sive Git­ter­bett­chen. Im End­ef­fekt schlief Luis die ersten zwölf Monate aus­schließ­lich bei uns, im Fami­li­en­bett. Das Git­ter­bett nutzten wir eine Zeit lang für die Schlaf­phase unseres Säug­lings von 18 – bis 22 Uhr. Spä­tes­tens wenn wir uns auf den Weg ins Bett machten, nahmen wir den Kleinen aber immer mit in unser Schlaf­zimmer. Es mag wohl auch dem Schlaf- und Trink­ver­halten von unserem Sohn geschuldet sein, dass diese Her­an­ge­hens­weise für uns die beste war. Ich konnte Luis ent­spannt im Liegen stillen, jedes Mal wenn er wach wurde. Er schlief an der Brust immer wieder fried­lich ein und die Nacht­ruhe von uns allen war hier­durch um einiges wer­tiger.

Ansonsten war das Git­ter­bett bis heute eigent­lich „nur“ ein Ort, an dem ich Luis sicher ver­wahren konnte. Hier hätte defi­nitiv auch ein Lauf­stall aus­ge­reicht. Rück­bli­ckend würde ich gleich von Anfang an ein­fach ein Fami­li­en­bett anschaffen, das aus­rei­chend Platz für alle Fami­li­en­mit­glieder bietet.

Das Bei­stell­bett musste auch sein!

Der Papa von Luis baute ihm, kurz nach der Geburt, ein Bei­stell­bett aus Holz in der Größe eines nor­malen Baby­bettes. Dieses hatte den Vor­teil, dass es natür­lich als Raus­fall­schutz auf der Außen­seite meiner Seite des Bettes diente. Wir nutzten es weiter auch tags­über für Schläf­chen des Kleinen. In der Nacht lag Luis jedoch fast aus­schließ­lich unter meiner Decke, in meinem Arm, auf meiner Matratze. Wir prak­ti­zierten somit seit Tag eins das Fami­li­en­bett, ohne uns weiter mit dem Thema aus­ein­an­der­ge­setzt zu oder gar ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gi­sche Hin­ter­gründe gekannt zu haben.

Spä­tes­tens mit dem ersten Geburtstag kommen viele Eltern an den Punkt, dass sie dar­über nach­denken das Kind „aus­zu­quar­tieren“. Ja, auch wir dachten dar­über nach und sahen darin eine neue Mög­lich­keit.

Ich baute das Git­ter­bett vom Kin­der­zimmer um, so dass es zu einem Bett für Klein­kinder wurde. An der einen Seite blieb das Gitter dran, an der anderen Seite war das Bett offen. Ich ver­suchte ihn tags­über an das Bett zu gewöhnen und legte ihn zum Mit­tags­schlaf hinein. Da Luis quasi aus­schließ­lich an der Brust ein­schlief, war das Ablegen jedes Mal ein rich­tiger Krampf – im Fami­li­en­bett hatten wir dieses Pro­blem natür­lich nicht. Es musste eine still-freund­liche Lösung her, wenn Luis in seinem Kin­der­zimmer schlafen lernen sollte. Dachten wir.

Das Kin­der­bett

An diesem Punkt ange­kommen wurde das wun­der­schöne Git­ter­bett inklu­sive Matratze und Bett­zeug ver­kauft. Beim großen Schweden fanden wir ein Hoch­bett, das in umge­kehrter Vari­ante für Klein­kinder auf­ge­baut werden kann. Wir opti­mierten es weiter mit­tels einem DIY-Hack. Der Vor­teil hierbei war, dass Luis rund­herum geschützt war und auf keiner Seite aus dem Bett kul­lern konnte und den­noch hatte der kleine Mann die Mög­lich­keit selbst­ständig in das Bett ein- oder aus­zu­steigen.

Im großen Kin­der­bett konnte ich ihn bequem im Liegen stillen und er schlief an Ort und Stelle folg­lich sowohl am Mittag als auch am Abend sehr gut ein. Wir nahmen unseren Sohn jedoch nach wie vor mit ins Eltern-Schlaf­zimmer, wenn wir uns schlafen legten. Wir prak­ti­zierten also weiter das Fami­li­en­bett, ohne es näher zu beti­teln. Der Kleine schlief inzwi­schen besser, wurde aber wei­terhin ein bis zweimal in der Nacht wach. Auf­stehen, ins Kin­der­zimmer gehen, Kind trösten, auch stillen, nicht ver­se­hent­lich ein­schlafen und wieder aus dem Zimmer schlei­chen. Das war für mich eine gewisse Zeit lang eine Option, ich ver­stand aber schnell, dass das uns allen keinen rich­tigen Vor­teil brachte.

Abge­stillt. Jetzt wird dur­ge­schlafen?

Als wir abge­stillt hatten ver­än­derte sich das Ess- und folg­lich auch das Schlaf­ver­halten von Luis. Ich weiß nicht, ob es hier einen Zusam­men­hang gibt oder es ein­fach nur an der Zeit war für den kleinen Mann durch­zu­schlafen. Näch­tigte Luis bei uns im Eltern­schlaf­zimmer gab es ab diesem Alter tat­säch­lich Nächte, die von 19 bis 7 Uhr ruhig waren. Wow! Davon träumten wir beide ja über ein­ein­halb Jahre lang. Schlief der Kleine in seinem Kin­der­zimmer, wurde er nach wie vor mehr­mals wach in der Nacht. Als Mutter ana­ly­siert man ja quasi unauf­hör­lich das Ver­halten des Kindes. Mir wurde klar, dass Luis in erster Linie auf der Suche nach mensch­li­cher Wärme, Nähe war und das Nicht-Auf­finden der ein­zige Grund war, warum er letzt­end­lich noch wach wurde. Luis musste ganz offen­sicht­lich bei uns sein sein, um selig und auch durch­schlafen zu können.

Evo­lu­tio­närer (Familien-)Schlaf

Ich muss auch gestehen, dass ich in jeder Nacht, in der Luis alleine in seinem Zimmer lag, unge­wohnt unruhig schlief. Es fühlte sich auch für mich ein­fach nicht richtig an von­ein­ander getrennt zu sein. Ich über­prüfte jedes Mal, ob alle Fenster geschlossen waren, inklu­sive der Roll­läden. Es war ein unbe­hag­li­ches Gefühl, das in mir aufkam. An man­chen Tagen hatte ich das Gefühl ein Ein­bruch stünde uns bevor, Luis wäre in Gefahr. Ich teilte meine Gefühle meinem Freund mit und er ver­wies mich auf unsere Eltern-Bibel: Das Buch „Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen“.

Mein Emp­finden war alles andere als ver­rückt, son­dern total normal und evo­lu­tionär ver­an­kert. Früher hätte eine Mutter ihr Kind näm­lich auch nicht draußen vor der Höhle abge­legt und die Eltern hätten drinnen geschlafen (über­spitztes Bei­spiel). Alle Fami­li­en­mit­glieder waren immer nah bei­sammen und das war gut so. Es ist das Gefühl wohl und sicher behütet zu sein, was wir einem Kind (und dem Partner) geben, wenn wir gemeinsam schlafen.

#unte­r­ei­ner­decke

Sicher ist euch die Rede­wen­dung „unter einer Decke“ bekannt. Es stammt aus ver­armten Kul­turen, in denen die beengten Wohn­ver­hält­nisse auschlag­ge­bend dafür waren, dass die Familie so nah bei­ein­ander war – tags­über und auch nachts. Das Ver­halten der Men­schen aus diesen Kreisen ist getreu unserem Urinstink. Der modernen Welt und dem heu­tigen Wohl­stand ist es geschuldet, dass wir uns immer weiter von dem Natür­li­chen ent­fernen. Ledig­lich ein paar Aus­nahmen, die das Eltern­bett zum soge­nannten Fami­li­en­bett ernannt haben, ver­än­derten den Drive der Gesell­schaft. Etwas was lange Zeit negativ beäugt wurde, aber unserem natür­li­chen Kern ent­springt, findet nun wieder Anklang.

Unter einer Decke ereignen sich viele wich­tige Pro­zesse der Tole­ranz, des Durch­hal­tens, der Anpas­sung, und der Ver­zei­hung. Du hast noch so heftig am Abend mit deinem Bruder streiten können, und jetzt bist du froh, dass er dir ein Teil seines Kis­sens über­lässt. Dafür erträgst du gern sein Schnar­chen an deinem Ohr und seinen Geruch. Du hast tags­über auf­grund unnö­tiger Ver­bote die Mutter gehasst und dir geschworen, von ihr wegu­gehen und nie wieder zurück­zu­kehren. Als du im Bett mit dem Rücken zu ihr liegst, merkst du wie sie das Feder­bett um deinen Körper abdichtet, und lässt dich weich in ihren warmen Schoß fallen. Den hier gibt es kein Aus­wei­chen. … Die Not setzte natür­liche Grenzen, in die sich die Men­schen zu fügen hatten, um mit­ein­ander zu über­leben. Zugleich bil­deten diese Grenzen auch die Umran­dung des Nests, Sie waren stabil, unver­än­derbar, man konnte sich auf sie ver­lassen.“

Natür­lich weiß auch ich, dass es Kinder gibt, die gerne „ihre Ruhe“ haben und deut­lich ruhiger schlafen, wenn sie getrennt von den übrigen Fami­li­en­mit­glie­dern sind. Es gibt auch Babys, die bereits ab der Geburt alleine in ihren Bett­chen und ihrem Zimmer schlafen können. Über sie brau­chen wir nicht zu spre­chen, es geht mir viel­mehr um Kinder wie Luis, die eben einen pro­ble­ma­ti­schen Schlaf haben. Kinder, für die das Fami­li­en­bett essen­tiell ist.

„Schreien lassen, Angst schühren“

„Die meisten Eltern wollen ihr Klein­kind heute nicht mehr den Ängsten vor dem Allein­sein und der Dun­kel­heit aus­lie­fern. Sie wissen, dass das neu­ro­ti­sche Fort­setzen sol­cher Ängste bis ins Erwach­se­nen­alter gehen kann und die Abhän­gig­keit von Ersatz­be­frie­di­gung die Folge sein kann. Dafür gibt es genug Beweise bei den Genera­tionen, die unter Erzie­hungs­ma­xime groß wurden, » das Kind ja nicht zu ver­wöhnen! «, und man die Kinder infol­ge­dessen in der Nacht ohne die trös­tende Nähe schreien ließ. Jedes Kind ver­stummt, wenn es keine Ant­wort auf seine Hil­fe­rufe bekommt. Bei vielen ver­stummt aber auch das Suchen nach Ver­trauen mit.

Für viele ist „schreien lassen“ der ein­zige (noch) mög­liche Weg im Kampf um erhol­same Nächte. Es gibt hier einen ganz bekannten Rat­geber („Jedes Kind kann schlafen lernen“), der von vielen ver­ur­teilt und zugleich von einigen befür­wortet wird. Die Befür­worter sind womög­lich die­je­nigen, deren Kinder ver­stummt sind. Kleine Men­schen, die final resi­gnierten, da nie­mand kam und ihre Rufe erhörte. Die Gegner zer­fetzen die Autoren und alle Anhänger nahezu und ver­gessen hierbei, dass es natür­lich viele ver­zwei­felte Eltern gibt, die ein­fach nur schlafen wollen. Ich kann das ver­stehen, wirk­lich! Den­noch war diese Option nie eine Mög­lich­keit für uns. Nie­mals würde ich mein Kind schreien lassen.

Hohe Cor­tisol und Adre­nalin Werte, aus­ge­löst durch psy­chi­schen Stress, beein­träch­tigen nach­haltig die Ent­wick­lung der Kinder. Das Gehirn schaltet in diesem Moment auf eine Art Not­fall­pro­gramm, das dem Über­leben in abso­luter Todes­be­dro­hung dient. Das allein­ge­las­sene Baby hat also Todes­angst. Nur logisch, dass sich in solch einer Situa­tion das Gehirn nicht gut ent­wi­ckeln kann. Das Kind lernt nicht mit Stress umzu­gehen, was später zu Depres­sionen, Angst­stö­rungen, stress­be­dingten kör­per­li­chen Erkran­kungen, usw. führen kann. Weiter kann das Miss­achten der Rufe des Babys das Urver­trauen schä­digen. Welche Mutter setzt diese beson­dere Bin­dung frei­willig aufs Spiel?

Es bilden sich in den ersten Jahren so unglaub­lich viele neu­ro­nalen Ver­net­zungen. Das Gehirn ent­wi­ckelt sich rasend, wes­halb auch häu­figes Stillen in der Nacht (Zucker = Energie) per se nichts Schlechtes ist, son­dern sehr wichtig für die kleinen Men­schen ist. Wenn­gleich es für die Mutter sehr anst­re­gend sein mag.

Die magi­sche Stufe und unser Mangel an Ver­ständnis für die nächt­liche Welt der Kinder…

„Die Nächte bedeuten in der magi­schen Stufe die Hälfte des ganzes Lebens. Kinder, die nicht in der Grund­emp­fin­dung der Gebor­gen­heit sind, erleben sie bedroh­lich. Das Tra­gi­sche ist, dass sich der Erwach­sene nur bruch­stück­haft an seine eigene magi­sche Stufe mit ihren Ängste erin­nern kann und sich des­halb kaum mehr in ein Kind ein­fühlen kann. … Das Kind ver­fügt noch nicht über ein zuver­läs­siges Ver­ständnis für logi­sche Zusam­men­hänge, um seine Phan­ta­sie­vor­stel­lung ein­ordnen zu können. Es neigt dazu, die Grenze zwi­schen Wirk­lich­keit und Traum, zwi­schen Lüge und Wahr­heit zu ver­wi­schen. … Über­mäch­tigen Ängsten aus­ge­lie­fert schlüpft das (Kindergarten-)Kind ins Bett der Eltern.“

Bedürfnis: Rück­ver­si­che­rung & Gebor­gen­heit

Es gibt Eltern, die pro­ble­ma­ti­sche Kinder zum Bei­spiel mit dem ein oder anderen Trick bear­beiten. Das eine Kind wird zum Ins-Bett-Gehen gedrängt mit Geschichten vom „Nacht­krapp“. Dem anderen Kind wird der Weg ins elter­liche Schlaf­zimmer ver­wehrt, weil „bei Mama und Papa Fan­ta­sie­figur XYZ schläft“, vor der das Kind Angst hat. Kinder haben Ängste und diese sollten wir in keinem Fall derart ver­tiefen, son­dern viel­mehr abfangen und die kleinen Men­schen ent­spre­chend stützen.

Ver­wehrt man dem Kind näm­lich die Mög­lich­keit auf Rück­ver­si­che­rung, egal mit wel­chen Mit­teln, über­geht man dessen Bedürfnis nach Gebor­gen­heit. Kin­dern sehnen sich in ängs­ti­genden Momenten nach dem was sie kennen, einem bestimmter Rhythmus (aus dem Mut­ter­leib). Sie möchten gewogen und/oder gehalten werden, wonach beson­ders in Stress­si­tua­tionen das Ver­langen sehr groß ist. Bekommt das Kind diesen Rhythmus nicht von extern, muss es ihn selbst her­stellen. Instinktiv han­deln jedoch die meisten Eltern richtig und schau­keln ihre Kinder auf dem Arm, tragen sie in der Woh­nung herum. Wir wissen nicht warum wir das tun, wir tun es ein­fach. Tat­säch­lich ist es jedoch etwas was wir von unseren Urvöl­kern über­nommen haben.

Zur dama­ligen Zeit wurden Babys übri­gens bereits in Tra­ge­tü­cher gewi­ckelt, in Wiegen oder Hän­ge­matten gelegt, um den Rhythmus deds Mut­ter­leibes zu imi­tieren. Leichtes Anstoßen einer Wiege oder Hän­ge­matte kann sogar dabei helfen Schlaf­phasen der Kinder leichter zu ver­knüpfen, aber auch nächt­liche Ängste, Unruhe zu besei­tigen – ohne das Kind tat­säch­lich hoch­nehmen und erneut ablegen zu müssen.

Schwingen: Die Hän­ge­matte

Auch wir hatten eine Hän­ge­matte im Ein­satz, par­allel zur Babytrage. Ich glaube ab dem fünften Zahn von Luis waren dies beides „Retter in der Not“. Wenn ihr mehr über das Thema Schwingen, Urver­trauen, Liebe & Gebor­gen­heit erfahren wollt, schaut gerne bei meinem Bei­trag Wir & die #ROOKIE Babytrage vorbei.

An Tagen, an denen wir als Eltern wirk­lich mit unserem Latein am Ende waren und alle Vari­anten der Beru­hi­gung durch hatten, kam ent­weder die Babytrage oder die Hän­ge­matte zum Ein­satz. Ein Vor­teil, den die Hän­ge­matte gegen­über der Trage hat? Man kann als Eltern­teil ein­fach einmal durch­atmen und muss nichts tun (außer die Feder anzu­stoßen), was nach so manch tur­bu­lenter Ein­schlaf­be­glei­tung wirk­lich himm­lisch und von Nöten sein kann.

Die rhyth­mi­sche Bewe­gung der Hängematte/Babytrage erin­nert das Kind an das Schau­keln im Mut­ter­leib und brachte in neun von zehn Fällen das Kind in den Schlaf und half über so man­chen (Bauch/Zahn-)Schmerz hinweg. Für den nächt­li­chen Schlaf nahem wir Luis, wenn er im Tief­schlaf ange­kommen war, natür­lich immer aus der Hängematte/Babytrage und legten ihn ins Fami­li­en­bett.

#finally. Das Fami­li­en­bett

Nachdem wir das Git­ter­bett abge­schafft hatte, ich einige Nächte im Kin­der­bett mit Luis ver­brachte, nur aus dem Antrieb heraus „ihn dabei zu unter­stützen in seinem Kin­der­zimmer schlafen zu können und wir Eltern in unserem Bett“, fiel der Gro­schen schluss­end­lich. Das Eltern­schlaf­zimmer ist fortan ein Raum für alle Fami­li­en­mit­glieder – jeder hat Zugang und kann sich für jeg­liche Art von Schlaf hin­ein­legen.

ROOM IN A BOX

Wir schlafen auf Karton!

Ja, richtig gelesen. Wir schlafen nun auf einem Fami­li­en­bett aus Karton. Die Kon­struk­tion des Bettes macht sogar einen zusätz­li­chen Lat­ten­rost über­flüssig. Etwas das ich mir anfangs nur schwer vor­stellen konnte, aber tat­säch­lich der Wahr­heit ent­spricht. Das Bett ist unglaub­lich stabil und bietet richtig guten Schlaf­kom­fort.

Das Papp­bett besteht aus einer offenen Rau­ten­struktur, die eine kon­ti­nu­ier­liche Luft­zir­ku­la­tion ermög­licht. Man muss sich dem­nach auch keine Gedanken dar­über machen, ob die Matratze aus­rei­chend belüftet wird.

Nach der Anschaf­fung eines 2,80 Meter breiten Fami­li­en­bettes von ROOM IN A BOX ver­än­derte sich unsere Schlaf­qua­lität enorm. Wäh­rend ich mir bis dato 90 Zen­ti­meter mit dem Junior geteilt habe, sollte ich plötz­lich wieder eine ganze Matratze für mich alleine haben? Tat­säch­lich gibt es viele Nächte, in denen ich allein auf meiner Matratze liege, aber in den meisten Fällen kuscheln wir uns alle anein­ander und das quer­feldein. Manchmal liegt Luis auch zwi­schen uns, oder wir alle drei fast aus­schließ­lich auf der Seite des Papas (quasi auf 1,5 Matratzen). Es ist schon lustig wie sich drei Men­schen auf dieser Gesamt­fläche ent­spre­chend ver­teilen. Wie das wohl wird, wenn wir Zuwachs bekommen? Noch kusche­liger! Je nachdem wo wir dann wohnen und wie groß unser Schalf­zimmer sein wird, haben wir ja die Mög­lich­keit noch ein wei­teres 90er Bett anz­bauen. Mit Hilfe der mit­ge­lie­ferten Erwei­te­rungs­sets kann das Fami­li­en­bett aber bereits auch eine maxi­male Größe von 300 x 220 cm errei­chen.

Nütz­liche Tools

Da wir einen sehr glatten Boden haben (Laminat), neigt der Karton des Fami­li­en­bettes zum ver­rut­schen. Dem wirken wir ent­gegen mit­tels einer rutsch­hem­menden Unter­lage. Ich finde den Tep­pich-Filz STOP FILT von Ikea hierfür ideal. Er haftet ein wenig am Boden, was auch das Anbringen erleich­tert.

Weiter haben wir auf Luis‘ Seite einen Raus­fall­schutz aus Memory-Foam. Dieser ist so weich, dass er ein- und aus­steigen kann, aber im Schlaf nicht aus dem Bett fällt. Ich bin so happy damit, da ich auf keinen Fall so ein Gerüst ans Bett mon­tieren wollte.

Auch nütz­lich ist der Matrat­zen­keil SIG­GERUD von Ikea, der die Matratze von Luis und mir quasi zu einer ver­bindet. Wir nutzen zusätz­lich ein 180er Spann­bett­laken, was den Keil dort hält, wo er sein soll.

Nach­hal­tig­keit zu fairen Preisen!

Ein Fami­li­en­bett ist toll, aber auch teuer. Jeden­falls waren dies alle anderen Vari­anten, die uns zur Aus­wahl standen. Welche Familie hat round about 1.000€ locker sitzen, um sich diese Not­wen­dig­keit anschaffen zu können? Ich glaube die wenigsten. Umso sinn­voller erscheint mir die Idee ein Fami­li­en­bett aus Karton anzu­bieten, wel­ches nur 279,00€ kostet. Der Preis ist unschlagbar! Weiter ist es natür­lich super, dass ein recy­cel­bares Mate­rial ver­wendet wird, wel­ches zu 100% wieder zurück in den Roh­stoff­kreis­lauf geführt und wie­der­ver­wendet wird.

„Als wir mit ROOM IN A BOX im Jahr 2013 begonnen haben, waren wir uns bei einem Thema zu 100 % einig – der Idee eines guten Möbel­stücks. Ein gutes Möbel­stück muss nicht nur mit seiner Funk­tion und seinem Design über­zeugen, son­dern glei­cher­maßen in Hin­blick auf seine Nach­hal­tig­keit und seinen Preis.

Wan­del­bar­keit

Ich liebe es ja total, wenn man die Dinge in ihrer Art ver­än­dern kann. Bei­spiels­weise ein Sofa, dass zu einem Bett umge­baut werden kann. Oder aber ein Bett, das vom Ein­zel­bett bis hin zum Fami­li­en­bett umge­baut werden kann. Genial!

Ein großer Vor­teil an diesem Fami­li­en­bett ist, dass man es jeder­zeit ein­fach zu einem nor­malen Eltern­bett umbauen kann. Umbauen ist der fal­sche Begriff. Man ent­fernt hierzu ledig­lich zwei Steck­ver­bin­dungen zwi­schen zwei Ele­menten und faltet ein 90er-Ele­ment zusammen. Das ein­zelne Bett ist in fla­chem Zustand so schmal, dass es bei uns platz­spa­rend neben dem Klei­der­schrank auf­be­wahrt werden könnte. Auch toll, wenn man häu­figer ein Gäs­te­bett benö­tigt. Es lässt sich so kin­der­leicht und im Hand­um­drehen auf­bauen. Wir haben auch jeder­zeit die Mög­lich­keit das Bett von Luis sozu­sagen abzu­kop­peln und an die Wand zu stellen. Dann wären wir wei­terhin bei­sammen und jeder schnell beim anderen, aber den­noch die Betten so getrennt, dass man sich gegen­seitig nicht in der Nacht­ruhe stört. Wer weiß wie wild er eines Tages im Schlaf wird, viel­leicht sind wir dann über diese Option sehr happy.

„Für die gän­gigsten Größen wird das Bett bereits mon­tiert gelie­fert. Durch einen ein­fa­chen Umbau sind wei­tere Größen mög­lich. Das Papp­bett hat eine Höhe von 33 cm und kann für viele Breiten zwi­schen 80 cm bis 200 cm genutzt werden. Für jede Lebens­lage bieten wir die rich­tige Bett­größe. Für die ganze Familie bieten wir sogar Fami­li­en­betten mit einer Breite von bis zu 300 cm an.“

Wie findet ihr unser Fami­li­en­bett?

Teilt gerne auch eure Erfah­rung, Tipps in Sachen Baby/Kleinkindschlaf!

5% Rabatt auf alle Betten, mit dem Code OUT­SIDEX­RIAB, bis zum 29.02.2020

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2 Kommentare
  • Jasmin
    15 . 02 . 2020

    Ich bin beein­druckt und muss nachher mit meinem Mann spre­chen wir haben ein Box­spring­bett und es ist ein­fach so hoch. Und grade weil Nr. 2 auf dem Weg ist, wäre es doch toll, wenn wir alle auf einem Haufen schlafen könnten. Danke für den geteilten Tipp:)

  • Sabrina
    03 . 02 . 2020

    Wie geil ist denn bitte dieses Papp­bett?
    Habe ich noch nie iwo gesehen. Mein Mann hat uns selber ein Fami­li­en­mit­glied gebaut, da alles andere viel zu teuer ist. Ich liebe es und kann mir nichts anderes vor­stellen.

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