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blog – life – balance

week no. forty-three

Das Rede­sign meiner Web­site, das ich am ver­gan­genen Sonntag in Angriff genommen habe, hing die ganze Woche wie eine kleine Regen­wolke über mir. Am Sonn­tag­abend wollte ich voller Taten­drang die letzten Pro­bleme lösen. Ich habe viel recher­chiert und einiges her­aus­ge­funden. Leider lies sich davon aber rein gar nichts umsetzten, ganz gleich wie ich es gedreht und gewendet habe. Dateien hoch­laden, Inhalte ändern – nichts davon brachte das gewünschte Ergebnis. Es war wirk­lich zum Ver­zwei­feln.

Erst der Anruf bei meinem Hos­ting Pro­vider 1&1 am Montag gab Auf­schluss. Die Lösung des Pro­blems lag in dem Modus, in dem meine Web­site betrieben wurde. „Safe Mode“ – das sagt ja eigent­lich schon alles. Ohne erwei­terte Schreib­rechte stößt man bei einem Web­site-Design natür­lich an seine Grenzen. Es gibt zwar tau­send Lösungen im Netz, aber dieses Thema hat nie­mand ange­spro­chen oder ich habe es ein­fach über­sehen. So ein­fach, wie vom Kun­den­dienst von 1&1 beschrieben, war der Wechsel in den „Stan­dard-Mode“ jedoch nicht. Die Nummer ging der­maßen in die Hose, da 1&1 einen Fehler in ihrem Pro­gramm hatte. Was ich wie­derum nicht wissen konnte. Meine Web­site war off­line und ich kurz davor durch­zu­drehen… Glück­li­cher­weise sah es schlimmer aus, als es war. Der Kun­den­dienst hat natür­lich alles sofort wieder zurück­ge­setzt. Schön, aber ich stand den­noch wieder am Anfang. Bis so ein Pro­gramm­fehler behoben wird, dauert es meist ein paar Tage oder noch länger. Schon ärger­lich, denn die Lösung für mein Pro­blem war ja quasi zum Greifen nahe.

Am Dienstag habe ich noch einmal bei 1&1 ange­rufen. Zu meiner Über­ra­schung hat das Jam­mern tat­säch­lich geholfen. Mir wurde eine Lösung inner­halb eines Tages zuge­si­chert. Jawohl! Bis dahin habe ich ver­sucht nicht daran zu denken, dass der Blog in einem so halb­fer­tigen Zustand ist.

Am Mitt­woch dann die Erlö­sung. Als ich am Abend meine Blog­seite auf­ge­rufen habe ent­deckte ich, dass sich die Schrift­größe geän­dert hat. Diese Ein­stel­lung hatte ich bereits gespei­chert, jedoch war das einer von den vielen Punkten, die auf­grund der feh­lenden Schreib­rechte nicht für den Besu­cher sichtbar gemacht werden konnten. Der Fehler wurde also gefixt und 1&1 war so freund­lich den Wechsel in den anderen Modus für mich zu über­nehmen. Na wun­derbar! Ich war glück­lich.

Am Don­nerstag stellte ich mor­gens im Bad mit Erschre­cken fest, dass ich knall­rote und geschwol­lene Augen hatte. Die ver­gan­genen Tage vergaß ich vor lauter Blog sehr oft die Zeit und saß meis­tens bis spät in die Nacht vor dem PC. Total unge­sund. Ich bin in keiner Nacht auf mehr als fünf Stunden Schlaf gekommen. Das hat sich natür­lich irgend­wann bemerkbar gemacht. Am Abend fühlte ich mich dann echt wie ein Häuf­chen Elend. Ich war richtig quen­gelig und emp­find­lich, habe das aber in keinster Weise mit meinem Schlaf­mangel in Ver­bin­dung gebracht. Ich heulte meinem Freund die Ohren voll. Er, der still­schwei­gend beob­achtet hat was ich da die Woche über getrieben habe, hat mich dann erst einmal darauf auf­merksam gemacht, dass ich einen Gang run­ter­schalten sollte. Oder wenigs­tens daran denken sollte ab und zu meine Ener­gie­re­serven zu laden. Nach einem Gespräch mit ihm wurde mir klar, dass ich mich der­zeit total im Blog ver­renne. Es gibt kaum noch etwas anderes für mich. Ich gönne mir selbst nicht mal aus­rei­chend Ruhe­pause. Dabei läuft der Blog doch gar nicht weg… Es ist wirk­lich nicht ein­fach die per­fekte Balance zu finden und den­noch mit Eifer an einer Sache dran zu sein. Meine Lauf­rich­tung diese Woche war defi­nitiv die fal­sche. Ich war gar nicht mehr richtig bei mir, son­dern habe eben nur funk­tio­niert. Volle Kraft voraus! Nur habe ich (mal wieder) ver­gessen unter­wegs zu tanken. Unfassbar! Gott sei Dank habe ich so einen tollen Men­schen an meiner Seite, der weiß was gut für mich ist und das manchmal besser als ich selbst. Den Rest der Woche habe ich bewusst den Blog auf Eis gelegt.

Wo man nicht mit Ver­nunft han­delt, da ist auch Eifer nichts nütze und wer hastig läuft, der tritt fehl.

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4 Responses
  • Janina
    09 . 12 . 2016

    Nein, aller­dings nicht :D ich habe aber im Laufe der Zeit nun gelernt den Blog tat­säch­lich hinten anzu­stellen und mich von dem inneren Stress zu lösen. Kann ich nur emp­fehlen inso­fern man das nicht betu­lich betriebt ;) danke für deinen Besuch <3

  • Fashionqueens Diary
    07 . 12 . 2016

    Ich kenne es aber auch. Da will ich nur mal eben „schnell“ was machen und schon sind 2 Stunden vorbei^^ Prio­ri­täten setzen ist manchmal gar nicht so leicht :-D

  • Jay
    26 . 10 . 2015

    Hey Alexa, Du sagst es! Über­treibt man es ist das bestimmt über kurz oder lange dafür ver­ant­wort­lich dafür, dass man den Blog auf­gibt. So und jetzt schaue ich mal bei Dir vorbei ;-) Grüße, Janina

  • Alexa
    26 . 10 . 2015

    Sehr schön geschrieben ♡ Wenn ich an meinem Blog arbeite, ver­gesse ich auch oft die Zeit. Vllt ist der Schlüssel darin wirk­lich, es nicht zu über­treiben und sich auch um andere Dinge zu küm­mern, selbst, wenn das nicht ein­fach ist.

    Liebe Grüße
    Alexa
    blog.momentgefuehl.de

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