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„Aus­zeit = Man­gel­ware“ – über das Bedürfnis zu gelten (Teil 2)

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Wie häufig gönnt ihr euch eine Aus­zeit? Ich glaube viele beant­worten diese Frage vor­eilig und eigent­lich liegt die Wahr­heit häufig woan­ders. Wir sind leider schnell der Mei­nung wir hätten aus­rei­chend Me-Time und „alles wäre schon in Ord­nung so wie es ist“. In meine Bewer­tung fällt näm­lich auch vieles, dass ich für andere tue. Dabei sind das Dinge, die zwar in Ver­bin­dung mit meiner Person stehen, aber nicht allein darauf abzielen mir per­sön­lich gut zu tun. Mit per­sön­lich meine ich im Herzen, in der Seele.

Ich bewun­dern Men­schen, die es aus gesundem Ego­ismus heraus ständig schaffen ihre eigene Aus­zeit in Anspruch zu nehmen. Ich stelle selten etwas hinten an, nur aus dem Antrieb heraus mich selbst der jewei­ligen Sache zu bevor­zugen. Heißt im Klar­text: Wenn jemand etwas von mir benö­tigt, werte ich das bedeut­samer als ich es mir selbst bin. Das ist falsch! Das ist eine nega­tive Eigen­schaft, meiner Person jedoch leider in Fleisch und Blut über­ge­gangen. Ein Groß­teil meines „Ichs“ defi­niert sich sogar dar­über, ob ich viel ich für andere machen und wie erfolg­reich ich hiermit bin. Ein­deutig eine schlechte Rech­nung hin­sicht­lich meiner Lebens­qua­lität.

#throw­back

In Teil eins meiner Bei­trags­serie „Zeit zu ver­schenken! – über das Bedürfnis zu gelten“, habe ich mich posi­tio­niert. Nach der ganze Zeit „off­line“, war es nötig mich mit einem Status Quo per­sön­lich bei euch zu melden, noch bevor ich mich ans Online-Mar­ke­ting machte. Das kam gut bei euch an, was total schön ist. Und so wichtig für mich!

Wie ihr wisst wäre ich am liebsten eine Blog­gerin, die immer direkt vom Herz weg schreiben könnte. Leider lässt das der reale Rahmen meines Inter­net­auf­trittes nicht zu. Ich muss mir am Ende eines Bei­trages leider immer auch Gedanken dar­über machen, ob ich dieses oder jenes wirk­lich sagen möchte. Das ist schade und erschwert die Sache. Umso wich­tiger ist eurer Feed­back an der Stelle. Ich fühle mich dadurch bestärkt in meiner Ehr­lich­keit und auch Authen­ti­zität. Spüre außerdem wie sehr es euch erreicht, wie mensch­lich ver­bunden wir dann am Ende durch diesen Kanal sind. Das ist natür­lich für das Aus­leben meines Schrei­bens von Vor­teil, aber auch ein sehr wich­tiger Aspekt für mich privat, meine Per­sön­lich­keit.

Der Jah­res­wechsel bietet sich näm­lich aber­mals dafür an sich zu reflek­tieren, zu erin­nern, los­zu­lassen oder auch fest­zu­halten. Und somit ist es an der Zeit mich erneut im Thema „Gel­tungs­be­dürnis“ zu äußern“. Es folgt ein Rück­blick mit Tief­gang auf die Jahre 2018/2019 und für mich ein Abschied von diesem beson­deren Thema. Etwas, dass ich als erlebt und erlernt betrachten darf. Meine Mani­fes­ta­tion für das kom­mende Jahr. Viel Spaß beim Lesen!

Der Ursprung allen Übels?

Was kam alles in 2018/2019 zusammen? Was hat mich zum ersten Mal in meinem Leben an einen Punkt geführt, an dem ich mich wie gelähmt gefühlt habe? Es gab Tage, an denen funk­tio­nierte ich zwar gewohnt, aber alles fühlte sich an als würde es mir über den Kopf hin­aus­wachsen. Inner­lich fühlte ich mich aus­ge­brannt, nicht selten über­for­dert. Die Lasten, die meine Schul­tern trugen, wurde mit fort­schrei­tenden Zeit ein­fach zu schwer. Aus­zeit? Man­gel­ware. Irgend­etwas lief hier schief. Ich bemerkte das, spürte es förm­lich im Inneren, war aber den­noch nicht im Stande zu han­deln. Ich blieb ein­fach auf Kurs, igno­rierte allerlei War­nungen und über­ging ich mich selbst – aber­mals.

Die Geburt meines Kindes

Blicke ich ein gutes Stück zurück, an den wohl beson­der­sten Moment in meinem Leben, dann ist da die Geburt meines Kindes. Natür­lich ist das alles andere als ein Übel, son­dern mit 100%iger Sicher­heit das Beste, was mir je pas­siert ist. Viel­mehr geht es mir um etwas das par­allel geschah. Im ersten Jahr als Mama gab ich mir nicht die Zeit langsam in meine neue Rolle hin­ein­zu­wachsen. Meine Ansprüche an mich selbst waren wieder einmal höher als der Mount Everst. Ich über­nahm mich ständig, erdrückte mich in meinen eigenen Ansprü­chen an mich selbst. Weiter wehrte ich jeg­liche Hilfe, die man mir anbot, und die Mög­lich­keit auf eine Aus­zeit ab (stel­len­weise sogar von Marco).

„Da schaffe ich schon alleine!“

Wäh­rend es bei unseren Urvölker normal war, dass sich der gesamte Clan gemeinsam um Babys und Kinder küm­merte, dachte ich die Supermom/Wife raus­hängen lassen zu müssen. Fatal. Es ist absolut nichts ver­werf­lich daran sich von Familie und Freunden unter­stützen zu lassen, wenn man einen Säug­ling zu ver­sorgen hat. Das ist näm­lich ein echter Voll­zeit-Job! Wir Mütter ver­gessen uns leider viel zu häufig und gönnen uns nicht einmal 30 Minuten alleine im Bad. Irgend­welche Dinge in Ruhe tun? Fehl­an­zeige. Der Kaffee, den ich genüss­lich trinken wollte, ist in den meisten Fällen schon kalt, wenn ich die Tasse das erste Mal zum Mund führe. Es ist immer irgend­etwas. Das nervt natür­lich irgend­wann unge­mein und man hat das Gefühl sich selbst nicht mehr leiden zu können. Ist man an dem Punkt, hilft es sich sich ehr­lich ein­zu­ge­stehen was denn nervt. Egal wie absurd es klingen mag, es darf sein!

Unter­schätzt die Wirk­sam­keit von ein paar Minuten Me-Time nicht! Mir hätte es rück­bli­ckend sicher geholfen. Irgend­wann signa­li­siert dir dein Körper näm­lich wie er es findet, wenn du ihn ständig über­gehst bzw. deine Seele, wenn du sie nicht pflegst.

Blog-Koope­ra­tionen

Weiter und das ist in dem Fall das grö­ßere Pro­blem gewesen, habe ich mich was den Blog angeht massiv mit Koope­ra­tionen über­nommen. Dieser Part hat natür­lich die wert­volle Zeit, in der mein Baby geschlafen hat, ein­ge­nommen. Wäh­rend andere frisch­ge­ba­ckene Mütter ihre so drin­gend benö­tigte Aus­zeit hatten, saß ich am PC und arbei­tete an meinem Con­tent. Natür­lich habe ich auch heute das gleiche Ziel vor Augen, was meine Lei­den­schaft fürs Schreiben angeht, aber zur dama­ligen Zeit hätte ich das ein­fach hinten anstellen sollen. Eine Fehl­ent­schei­dung! Ich war per­ma­nent gestresst und unter Druck. Dabei wollte ich das doch gar nicht sein. Ich weiß, dass ich mich wie­der­hole, aber so schön es sein mag Dinge kos­tenlos zu erhalten, ver­gisst nie­mals, dass dies stets mit einer Bring­schuld ein­her­geht. Ruck zuck hat man nicht nur eine Dead­line, son­dern zehn und das kann sich schnell sehr negativ anfühlen.

Erst die Arbeit…

Als Luis acht Monate alt war ent­schied ich meine Arbeit wieder auf­zu­nehmen. Die Mög­lich­keit meiner ursprüng­li­chen Tätig­keit wieder nach­gehen zu dürfen über­rannte mich. Ich wollte mich wäh­rend der Eltern­zeit ohnehin nach etwas Neuem umsehen und nicht zurück in die Branche, in der ich vor der Geburt von Luis tätig war.

Meine Euphorie ließ mich nicht richtig nach­denken und ich sagte zu, mit 15 Stunden in der Woche im Home­of­fice ein­zu­steigen. Rück­bli­ckend hätte es mir mein Chef sicher­lich frei­ge­stellt, dass ich erst nach dem ersten Geburtstag meines Sohnes wieder beginne zu arbeiten. Natür­lich klingen 15 Stunden im Ver­gleich zu 40 nach nicht son­der­lich viel. Ich kann euch sagen, dass diese paar Stünd­chen sich anfühlten als hätte ich eine 40-Stunden Woche. Das Schlimmste daran war, dass ich par­allel zu den offenen Koope­ra­tionen nun noch eine wei­tere, viel bedeut­sa­mere Bring­schuld hatte. Der Supergau! Weiter stahl ich mir wert­volle Aus­zeit, die ich eigent­lich mit meinem Baby kuschelnd oder spa­zie­rend ver­bringen wollte.

Ich lege euch wirk­lich ans Herz diese ein­zig­ar­tige Zeit mit eurem Neu­ge­bo­renen zu genießen (inso­fern es mög­lich ist). Diese Phase ist unwie­der­bring­lich und bei einem zweiten Kind sicher­lich nicht so gemüt­lich und ruhig wie beim ersten.

#workingmom

Da die Ein­ge­wöh­nung bei der Tages­mutter erst im September’19 star­tete, gestal­tete sich das Arbeiten bis dato als sehr schwer. Nicht selten saß ich am Abend oder am Wochen­ende am Laptop und arbei­tete nach, was ich unter der Woche nicht geschafft habe. Aus­zeit als Familie? Rar.

Mein Freund und ich haben uns quasi das Kind über­geben anstatt zu dritt einen gemein­samen Fei­er­abend haben zu können. Nun gut. Für Luis wollten wir dies so. Er soll wie früher gewöhn­lich erst mit drei Jahren in den Kin­der­garten gehen. Am liebsten würden wir ihn bis dahin zuhause begleiten (Pro und Contra jetzt einmal aus­klam­mern). Alles hat seinen Preis und natür­lich ist auch die Zukunft der Familie ist hier ein wesent­li­cher Ent­schei­dungs­faktor. Mit den aktuell 20 Stunden in der Woche und zwölf Stunden Betreuung, ver­teilt auf drei Tage, wurde nach­fol­gend natür­lich einiges leichter. Schwer fiel es mir trotzdem mein Kind abzu­geben, früher als ich es gerne getan hätte.

…dann das Frei­zeit­ver­gnügen

Web­de­sign für extern

Als wäre das bis­he­rige an To-Dos nicht schon aus­rei­chend, unter­brei­tete ich jemand das Angebot den Web-Auf­tritt der Firma neu zu gestalten. Keine Frage, es gab auch in dieser Sache wieder einen per­sön­li­chen Bezug, der mich inner­lich antrieb. Den­noch war dies keine Aktion in meiner Frei­zeit, die ich als reine „qua­lity time“ bezeichnen würde. Das war Arbeit, und nicht zu wenig. Ganz gleich, ob ich daran Spaß habe. Das Pensum an Arbeit türmte sich ein­fach immer höher auf, das zählt auch der Spaß irgend­wann nicht mehr als posi­tiver Aspekt.

Ich wollte also meinen Bei­trag für einen Sache leisten, die zwar in Zusam­men­hang mit meiner Person stand, mir aber am Ende mehr nahm als gab. Näm­lich Zeit. Mein Eifer ist Fluch und Segen zugleich. Ich sags euch! Die Idee wurde Rea­lität und ich war dabei einen Home­page für jemand anderen zu desi­gnen. Rand­notiz: mein Blog war der­zeit off­line und war­tete eben­falls auf seinen Relaunch. Wie hättet ihr ent­schieden?

#wahr­heit

Blicke ich ein wenig tiefer und reflek­tiere mich ehr­lich, dann muss ich mir ein­ge­stehen, dass ich diese Auf­gabe wohl auch aus meinem per­sön­li­chen Gel­tungs­be­dürfnis heraus ange­nommen habe. Wie so vieles in dieser Zeit. Zu viel! Ich wollte gesehen, aner­kannt werden, zeigen was ich kann und ernst genommen werden. Wie so oft wusste ich nicht wer ich war und konnte mich nicht selbst­be­wusst dafür lieben was ich tat. Anstelle hiervon ent­schied ich mich zu über­lasten, um zu gelten.

Es ist ein rundes Paket das Web­de­sign, wie die Inhalte (Text­aufbau) und auch zu Teilen die Foto­grafie aus einer Hand lie­fern zu können. Was ich hierbei vergaß war, wie viel Zeit mich das kosten würden. Von Beginn an unter­schätzte ich den Auf­wand. Ich tanzte ja bereits auf meh­reren Hoch­zeiten und schaffte mir hiermit eine wei­tere. Kind, Haus­halt, Arbeit, Blog und nun auch noch Web­de­sign. Wei­terhin ganz klar: Aus­zeit = Man­gel­ware.

Ich kann das Gefühl gar nicht richtig beschreiben, das ich wäh­rend dieser Zeit hatte. Da war ein­fach keine freie Minute mehr für mich übrig. Außerde schlief ich extrem wenig (btw: ich stillte damals noch alle zwei Stunden nachts!). Ich schritt großen Fußes unauf­hör­lich weiter über meine Grenzen. Ich wusste das, wirk­lich, aber ich tat nichts dagegen.

Inmitten dieses Sze­na­rios ver­starb jedoch ganz plötz­lich meine Mama.

Eine Ohr­feige des Lebens, die mein Innerstes auf Flucht pro­gram­mierte. Ich wollte mich nicht damit aus­ein­an­der­setzen und somit erschien mir Ablen­kung als aktuell einzig rich­tiger Weg.

„Ghost Wri­ting“ für extern

Als das nächste große Pro­jekt an meiner Tür klopfte, nahm ich es dan­kend an. Warum auch nicht? (Ironie off) Ich erhielt die Mög­lich­keit eine Aus­ar­bei­tung zu schreiben. Mein erstes rein schrift­li­ches Pro­jekt. Ich konnte und wollte nicht ablehnen. Ver­mut­lich war es reiner Selbst­schutz mich nicht mit dem Tod meiner Mama aus­ein­an­der­setzen zu müssen, dabei hätte ich mir diese beson­dere wich­tige Aus­zeit, den Raum dafür unbe­dingt geben sollen.

Ich wühlte mich sta­pel­weise durch die wis­sen­schaft­li­chen Lek­türen und hatte das Gefühl ein echter Stu­dent zu sein. Ich habe nie stu­diert, hätte es aber gerne. Das Schreiben in Auf­trag auf wis­sen­schaft­li­cher Basis fühlte sich sehr danach an. Es ist als wäre diese Sache nun (m)eine Geneh­mi­gung mich mich selbst als intel­li­gent bewerten zu dürfen (womit wir wieder bei dem Thema Gel­tungs­be­dürfnis wären). Am Ende resul­tierten aus der Leit­frage inhalt­lich viele span­nenden und mir per­sön­lich am Herzen lie­gende The­men­ab­schnitte. Ja, ich hatte meinen Spaß dabei, was aber nicht heißen soll, dass es nicht abartig anstren­gend war. Wei­tere drei Monate und circa 100 Seiten später war das Ding im Kasten. Ich kann mich ab heute also offi­ziell als Ghost­writer beti­teln.

Ob mir die Leis­tungs­be­wer­tung von Pro­fes­soren nach Bekannt­gabe der Beno­tung aus­rei­chen wird, um mein Tun als „Schrift­steller“ end­lich als wertig anzu­er­kennen? Ich weiß es nicht. Warum erschien es mir nicht wert­voller mir selbst eine Aus­zeit zu nehmen?

Job² + Staats­ex­amen vs. Familienleben/Freizeit

Sich in einer Part­ner­schaft gegen­seitig zu unter­stützen ist für mich selbst­ver­ständ­lich. Beson­ders dann, wenn es um die gemein­same Zukunft geht. Meinem Freund stand Ende der Som­mer­fe­rien einen Psy­cho­logie-Prü­fung bevor, die er zu wie­der­holen hatte. Umso schwerer las­tete der Druck natür­lich nicht erneut ver­sagen zu wollen. Weiter klopfte bereits das Staats­ex­amen mit wei­teren fünf münd­li­chen Abschluss­prü­fungen an unsere Tür. Er bret­terte rein was ging, lernte rund um die Uhr. Da er Voll­zeit ange­stellt ist als Lehrer ging das natür­lich nur nach seiner Arbeit.

In dieser Zeit war ich kom­plett auf mich allein gestellt. Aus­ge­brannt wie ich war. Ich küm­merte mich um unser Kind, hech­tete meinen Arbeits­stunden hin­terher. Par­allel ver­suchte ich meinem Anspruch an mich selbst, „die per­fekte (Haus)Frau“ zu sein, gerecht zu werden. Wir beide funk­tio­nierten wirk­lich her­vor­ra­gend, das war es dann aber auch schon! Inner­lich litten wir alle sehr unter der enormen Dop­pel­be­las­tung. Es war für rein gar nichts anderes Zeit drum­herum. Aus­zeit? Brau­chen wir nicht. Denkste!

Resümee

Warum es für mich so wichtig war diesen Bei­trag zu schreiben? Ganz ehr­lich, weil ich mich nie­mals so intensiv mit mir selbst beschäf­tigen würde, würde ich es nicht zu Blatt bringen. Ich muss schwarz auf weiß lesen können was sich zuge­tragen hat, dann brennt es sich auf beson­dere Weise in meinen Kopf ein. Es ist als könnte ich mein Leben, mich dann aus einem anderen Blick­winkel betrachten. Es hilft mir enorm. Ich kann Dinge, wie die zuvor beschrie­benen Ereig­nisse, nun los­lassen. Was ein sehr wich­tiger Punkt an der Sache ist. Ich weiß all das sicher auf­ge­hoben und habe jeder­zeit die Mög­lich­keit mich zu erin­nern, erneut zu reflek­tieren – an einem anderen Punkt in meinem Leben.

Ich bin mir heute einer Sache gewiss. Näm­lich, dass ich unglaub­lich viel meiner wert­vollen Zeit in Men­schen und Dinge inves­tiert. Zu großen Teilen nur zur Befrie­di­gung meines Gel­tungs­be­dürf­nisses, anstelle Selbst­liebe dem vor­an­zu­stellen.

Das Schlimme daran ist, dass ich es tat – wohl wis­send mich wäh­rend­dessen extrem zu ver­nach­läs­sigen. Mein Tief­punkt lehrte mich, dass es nun Zeit ist mich zu ver­än­dern – genau in dieser Hin­sicht. Ich weiß, ich brauche eine regel­mä­ßige Aus­zeit und zwar von allem was mein Leben beinhaltet und daran ist absolut nichts ver­werf­lich.

Fort­set­zung folgt!

*Bilder unter­liegen dem Urhe­ber­recht des Foto­grafen
- Ver­wen­dung erfor­dert Ver­lin­kung auf www.florian-puschmann.de
- Rechte zur kom­mer­zi­ellen Nut­zung können erworben werden

2
1 Kommentar
  • Jazz
    14 . 01 . 2020

    Ehr­li­cher­weise habe ich die letzten Monate nicht mehr auf deinen Blog geschaut.

    Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung, mein Leben in neue Bahnen lenken, mich nicht neu aber anders ver­wirk­li­chen. Mich ent­wi­ckeln und mir mir selbst kon­fron­tieren.

    Sprich, ich hatte ganz viel Me-Time. Dann als es darauf ankam, alles sehr Deep wurde, war ich mir selbst zu viel und lenkte mich wieder von mir ab und setzte mein Fokus auf andere.

    Schwerer Pro­zess mit einem so zähen Kopf wie ich ihn habe. Reset – und dieses Mal mit Sahne!
    Die Erkenntnis hatte ich erst die ver­gan­genen Tage und werde mich wieder mehr auf mich kon­zen­trieren.

    Und nun zu dir meine Liebe!
    Immer dann wenn ich an einem Knack­punkt ankomme, finde ich auf deinen Blog. Nicht bewusst, aus Zufall!

    Was ich damit sagen möchte?
    Du bist ein wahres Geschenk für mich.
    Immer und immer wieder berühren mich deine ehr­li­chen Wörter. Und quasi immer dann wenn ich sie am meisten brauche!
    Du bist und gibst so viel Mehr­wert, Authen­ti­zität und Liebe mit deinen Wör­tern.

    Danke dafür und weiter so, den dem­nächst zau­berst du bestimmt wieder ein Lächeln in mein Gesicht!

    Love!

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