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bir­thday girl

week no. forty-four

Diese Woche war es erstaun­lich ruhig auf meinem Blog. Das lag daran, dass ich am ver­gan­genen Mitt­woch Geburtstag hatte. Ja, auch ich wurde schon wieder ein Jahr älter. Es ist unglaub­lich wie schnell die Zeit ver­geht. Ich erin­nere mich noch sehr gut an den Tag zurück an dem ich 18 Jahre alt wurde. Wir haben damals in meinen Geburtstag rein­ge­feiert und kurz nach 12 Uhr hatte ich einen mora­li­schen Moment. Ich sagte zu meiner Freundin: „Ab jetzt geht es ruck, zuck und wir sind erwachsen!“ Ich hatte recht behalten. Eben war ich noch drei Tage die Woche im Club, habe die Nächte zum Tag gemacht und jetzt kann ich absolut nicht mehr nach­voll­ziehen, wie ich mir das antun konnte. Viel­leicht weil die Ansprüche beruf­lich deut­lich höher liegen wie zu Schul­zeiten? Womög­lich liegt es auch an den deut­lich län­geren Rege­ne­ra­ti­ons­phasen oder der Tat­sache, dass Aus­ruhen auf einmal oberste Prio­rität hat. Jeden­falls stelle ich fest, dass es jetzt nur noch drei Jahre sind bis ich tat­säch­lich dreißig werden. Unfassbar!

Man ver­schiebt häufig Ter­mine oder Treffen auf einen anderen Tag, mit der Begrün­dung man hätte ja noch so viel Zeit um sich zu sehen oder bestimmten Dingen nach­zu­gehen. Aber mal ehr­lich? Wie viel Zeit haben wir denn? Jeder Tag, der nicht genutzt wird, ist ein Tag deines Lebens, der unwi­der­ruf­lich ver­braucht ist. Ruft man sich das auf diese Weise in Gedanken, wird einem erst wieder bewusst, wie wert­voll die Zeit ist, die man auf dieser Welt hat. Ich will meine Tage künftig bewusster leben. Momente hin­ter­fragen. „Ist das was ich gerade tue gut oder schlecht für mich?“ Ent­spricht es nicht dem was ich mir für mich vor­stelle oder dem was mich wirk­lich zufrieden und glück­lich machen würde, dann will ich ver­su­chen meinen Tag in eine andere Rich­tung zu lenken. Mal Hand aufs Herz.. Wie bewusst lebt Ihr? Bei mir besteht defi­nitiv noch Hand­lungs­be­darf.

Selfie_Okt 2015 (1)

Selfie_Okt 2015 (3)

Um dem Gefühl älter zu werden ent­ge­gen­zu­wirken beschloss ich an meinem freien Tag zum Frisör zu gehen. Ich war zwar erst vor vier Wochen zum Schneiden, aber ich fühlte mich mit dem Schnitt ein­fach nicht wohl. Irgendwie alt. Ich trug so eine Über­gangs­länge auf Höhe des Schlüs­sel­beines (siehe oben). Ich habe mir zwar extra einen Pony schneiden lassen damit das Ganze etwas fre­cher wirkt, jedoch bin ich nie wirk­lich in dem Look ange­kommen. Das stän­dige rum­ge­fummel im Pony hat echt genervt. Ich ging also am Dienstag zu meinem frü­heren Frisör, der Gott sei Dank ohne Termin besucht werden kann. Das ist her­vor­ra­gend für Spon­tan­ak­tionen dieser Art.

Selfie_Okt 2015

Dort ange­kommen fasste ich den Ent­schluss: Kürzer, heller! Ich bin eher der blasse Hauttyp und im Winter wirkt das natür­lich noch extremer. Mit den schwarzen Haaren sehe ich in dieser Jah­res­zeit fast ein wenig krank aus. Also sagten wir meinen Haaren mit einer Blon­dier­wä­sche den Kampf an. Anschlie­ßend kam noch braune Farbe drauf. Bei der Länge waren wir uns auch ziem­lich schnell einig – ein abge­schrägter Longbob passt ein­fach am besten zu meiner Gesichts­form. Mit dem Ergebnis bin ich super zufrieden. Meine Stufen in den Spitzen hat sie übri­gens mit dem Rasierer gemacht. Das hab ich auch noch nie erlebt. Es hat den Vor­teil, dass die Stufen nicht so abge­setzt wirken und die Haare wei­cher fallen. Meine sind so dick, dass solche Maß­nahmen zwin­gend erfor­der­lich sind.

Am Mitt­woch, meinem Geburtstag, habe ich mir gar keinen Stress und so gut wie keine Pläne gemacht. Ich war am Nach­mittag mit meinem Freund, der zufällig auch frei hatte, beim Ita­liener essen. Den rest­li­chen Tag habe ich es mir zuhause auf der Couch gemüt­lich gemacht. Zwi­schen­zeit­lich gab es noch den all­jähr­li­chen Geburts­tags­tisch von Mama. Kuchen, Blumen, Kerzen und Geschenke. Ich glaube in keinem Jahr war das einmal anders. Ich liebe es, dass meine Mum diese Tra­di­tion als sehr wichtig erachtet. Sie sagt immer: „Egal wie alt Du bist, mein Kind bekommt einen Geburts­tags­tisch!“

Am Don­nerstag ging es dann wieder auf Arbeit. Ich hatte nur zwei Tage frei genommen. Abends habe ich noch an dem letzten Bei­trag über meine Reise nach Bar­ce­lona gear­beitet (Link). Ich wollte noch etwas ver­öf­fent­li­chen bevor das Wochen­ende anfing, jedoch habe ich für mich ent­schieden, dass ich des­wegen nicht wieder bis spät in die Nacht vor dem Rechner sitzen werden. Die Bei­träge kommen eben wie sie kommen. Bis auf den Sonn­tags­post, den behalte ich wirk­lich bei, so dass die Leser an diesem einen Tag in der Woche fest mit Input von mir rechnen können.

Am Freitag stand eine beson­dere Ver­an­stal­tung auf dem Plan. Das 20-Jäh­rige Fir­men­ju­bi­läum von MC. Alle Mit­ar­beiter waren mit Partner in eine wirk­lich ganz bezau­bernde Loca­tion ein­ge­laden. Es gab Will­kom­mens­ge­schenke, Sekt, Wein, richtig leckere Speisen – jede Menge gute Laune, Musik und Tanz. Der Abend war wirk­lich sehr schön. Es stimmte alles von A bis Z. Das Restau­rant hat mich so beein­druckt, dass ich geson­dert dar­über einen Bei­trag in der Kate­gorie Culi­nary ver­öf­fent­li­chen werde.

Kesselhaus Karlsruhe (3)

Ich war wirk­lich aus­ge­lassen und hatte Spaß. Natür­lich fühlte es sich etwas komisch an, anwe­send zu sein und ein Jubi­läum einer Firma zu feiern, die man in Kürze ver­lässt. Man hört Lob an das Team in Bezug auf Pro­jekte, an denen man selbst mit­ge­wirkt hat, gehört aber eigent­lich nicht mehr dazu. Der Abschied von Kol­legen und Chefs fällt mir nicht gerade leicht. Unab­hängig von der Tat­sache, dass ich mich unheim­lich arg auf den neuen Job freue. Los­lassen ist ja bekannt­lich immer so eine Sache bei uns Frauen. Einer­seits mag das an der Angst vor Neuem, dem Unge­wissen liegen, ande­rer­seits daran, dass ein Herz­mensch zuviel Gefühl in die Sache legt. Das ist dann die Mischung, die einen ver­un­si­chert, wenn es darum geht Abschied von etwas zu nehmen und sich neuen Dingen zuzu­wenden.

Nicht desto trotz beginnt für mich jetzt ein neues Lebens­jahr und damit irgendwie auch ein neuer Lebens­ab­schnitt, mit neuer Frisur. Ja ich bestä­tige wieder das Kli­schee, aber davon habe ich Euch bereits in einem anderen Bei­trag erzählt (Link). Den Schritt in eine andere beruf­liche Rich­tung gewagt zu haben, das macht mich stolz. Darauf künftig wieder mehr von meiner Frei­zeit zu haben, freue ich mich sehr. Ich bin unfassbar glück­lich dar­über bereits den vierten Geburtstag infolge mit diesem tollen Mann an meiner Seite ver­bringen zu dürfen. Dass ich ange­fangen habe zu bloggen finde ich ein wenig ver­rückt, hier habe ich mich tat­säch­lich ein wenig selbst über­rascht. Ich bin dankbar dar­über, dass es Familie & Freunden im ver­gan­genen Jahr über­wie­gend gut ging und dass Wege gefunden wurden auch schwie­rige Zeiten zu über­stehen. Ich bin jetzt 27 Jahre alt und ich bin glück­lich! Und das Schöne daran ist, dass im kom­menden Jahr wei­tere tolle Sachen auf mich warten, so dass es eigent­lich nur ein noch bes­seres werden kann.

Das alte Jahr, es geht,
und hat so man­chen Wunsch gestillt, doch blieb ein Rest.
Sind wir doch dankbar dass es fürs Neue
was zu wün­schen übrig lässt.

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